Apr 3
von einer wahrhaft dämlichen Verurteilung zu http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan1740.html
Die Bundesregierung ist -- wie immer - sehr engagiert:
Sie räumt ein, sie räumt aus, sie ist betroffen und sie verurteilt ...
Jetzt verurteilt sie gerade mal wieder.
Sie verurteilt einen Angriff. Den, bei dem diesmal deutsche Soldaten getroffen wurden.
Dieser wird davon sicher sehr betroffen sein. Dieser Angriff. Mein Gott, wie dämlich ! Wie kann man einen Angriff verurteilen?
Verurteilen kann man vielleicht die Angreifenden.
Aber wer sind dort die Angreifenden und wer die Angegriffenen? -- Wo ist das Grichts-verfahren, das klärt, wer Angreifer und wer Angegriffener ist, an dessen Ende - zu Recht, wenn es nach Recht und Gesetzt und erst recht, wenn es nach Gerechtigkeit geht - dann erst eine Verurteilung stehen könnte. Wenn man diese Frage allerdings -- so ad hoc - nicht stellen will (wo kämen wir denn da hin?), dann sollte man zumindest überlegen, wodurch jemand überhaupt zum Ziel eines solchen Angriffes werden kann. Wer sich in Gefahr begibt, sagt man, kommt darin um. Daher ist es für den Feigen besser, andere in Gefahren zu schicken, und sich dann -kalkuliert und heuchlerisch - betroffen zu fühlen, sein Mitgefühl auszudrücken und den Angriff, durch den der in Gefahr geschickte umgekommen ist, zu verurteilen.
Und schon ist die Welt wieder -wenn auch in gewohnt zynischkalter- Ordnung und bereit für den nächsten Tagesordnungspunkt.
Meint Frau Merkel wenigstens. Und Herr zu Guttenberg. Und Westerwelle. Ja Scheiße !!! Nichts daran ist "in Ordnung"- zumindest nicht in gerechter Ordnung.
In diesem Zusammenhang würde die Ordnung nicht mal halbwegs dadurch wieder hergestellt, wenn dieses politische Kasperltriumvierrat wenigsten selbst ähnliche körperliche und seelische Schmerzen ertragen müsste wie die Getroffenen und ihre Familien. Statt dessen ist es wieder, wie es schon immer war:
Die, die andere für ihre Zwecke rekrutieren, ausnutzen und ausbeuten, sind zwar nur höchst selten mal die durch die Reaktion auf ihr Tun
Ein Ausdruck der Betroffenheit
Ein Ausdruck der Betroffenheitvon einer wahrhaft dämlichen Verurteilung zu http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan1740.html
Die Bundesregierung ist -- wie immer - sehr engagiert:
Sie räumt ein, sie räumt aus, sie ist betroffen und sie verurteilt ...
Jetzt verurteilt sie gerade mal wieder.
Sie verurteilt einen Angriff. Den, bei dem diesmal deutsche Soldaten getroffen wurden.
Dieser wird davon sicher sehr betroffen sein. Dieser Angriff. Mein Gott, wie dämlich ! Wie kann man einen Angriff verurteilen?
Verurteilen kann man vielleicht die Angreifenden.
Aber wer sind dort die Angreifenden und wer die Angegriffenen? -- Wo ist das Grichts-verfahren, das klärt, wer Angreifer und wer Angegriffener ist, an dessen Ende - zu Recht, wenn es nach Recht und Gesetzt und erst recht, wenn es nach Gerechtigkeit geht - dann erst eine Verurteilung stehen könnte. Wenn man diese Frage allerdings -- so ad hoc - nicht stellen will (wo kämen wir denn da hin?), dann sollte man zumindest überlegen, wodurch jemand überhaupt zum Ziel eines solchen Angriffes werden kann. Wer sich in Gefahr begibt, sagt man, kommt darin um. Daher ist es für den Feigen besser, andere in Gefahren zu schicken, und sich dann -kalkuliert und heuchlerisch - betroffen zu fühlen, sein Mitgefühl auszudrücken und den Angriff, durch den der in Gefahr geschickte umgekommen ist, zu verurteilen.
Und schon ist die Welt wieder -wenn auch in gewohnt zynischkalter- Ordnung und bereit für den nächsten Tagesordnungspunkt.
Meint Frau Merkel wenigstens. Und Herr zu Guttenberg. Und Westerwelle. Ja Scheiße !!! Nichts daran ist "in Ordnung"- zumindest nicht in gerechter Ordnung.
In diesem Zusammenhang würde die Ordnung nicht mal halbwegs dadurch wieder hergestellt, wenn dieses politische Kasperltriumvierrat wenigsten selbst ähnliche körperliche und seelische Schmerzen ertragen müsste wie die Getroffenen und ihre Familien. Statt dessen ist es wieder, wie es schon immer war:
Die, die andere für ihre Zwecke rekrutieren, ausnutzen und ausbeuten, sind zwar nur höchst selten mal die durch die Reaktion auf ihr Tun
