Jun 17
17.06.2010_ptm Barroso?s Diktaturbefürchtungen -- und ihre Hinterfragung Der Kommissionspräsident der EU, Barroso, sieht angeblich die Gefahr des Entstehens von Diktaturen in Europa, vor allem in den südeuropäschien Ländern, die aufgrund der Finanz- und der auch aus ihr resultierendnen nationalen Wirtschaftskrisen, weiten Kreisen der unteren Hälfte ihrer Gesellschaften den angeblich überzogenen Wohlstand abgewöhnen müssen. Vor Gewerkschaftern, so soll auf der internetsite des Daily Mirror http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1286480/EU-chief-warns-demo... berichtet worden sein, habe er diese Befürchtung an die Tatsache geknüpft, dass die Bevölkerung dieser Länder gegen den IWF- und EU-verordneten Spar- und Wohlstandsreduzierungs-Kurs zunehmend aggressiv protestiert und dies dann zu entsprechenden, zunächst drastischen staatlichen Reaktionen und letztlich zu wirklich diktatorischen Staatsstrukturen in solchen Ländern führen könnte. Nun, was kann man daraus entnehmen, was soll uns da tatsächlich gesagt werden, wenn es denn so stimmt, wie es z.B. von Egon W. Kreutzer in seinem Blog ( http://www.egon-w-kreutzer.de/ ) unter dem 16.06.2010 kolportiert wird, was ich hier mal voraussetze? Leben wir denn nicht längst - und nicht nur in Südeuropa - in Diktaturen? Muss es dazu erst zu polizeilichen und militärischen Einsätzen gegen größere Teile, die Mehrheit oder gar die Bevölkerung insgesamt kommen? Ist nicht die Tatsache, dass schon längst weitestgehend gegen die Interessen und sogar gegen den mehrheitlich erklärten Willen des Volkes regiert und agiert wird, hinreichendes Kriterium für eine Diktatur? Stützt diktatorische Gewalt sich wirklich immer nur auf polizeiliche bzw. militante Aktionen oder ist es nicht vielmehr so, dass jene, die ihre Ansichten und Absichten diktatorisch gegen den Willen des Volkes durch- und umsetzen sich längst wesentlich subtilerer und auch wirksamerer Methoden bedienen? Haben sich schon frühere Diktaturen geflissentlich der Propaganda, der Meinungsmanipulation für ihre Zwecke bedient und offene Gewalt zunehmend nur als ultima ratio begriffen, so geschieht dies heute durch jene, die bei uns die wahre gesellschaftliche Macht in Händen halten sowie durch ihre Sachwalter, auch im Politikbetrieb, permanent, in äußerster Effizienz und mit kaum zu überbietender perfider Aggressivität.
Eine Aggressivität, die sich -- wie gesagt -- bisher zwar weitgehend nur auf die Meinungsbildung erstreckt, dort aber längst in eine ganz offenbare Meinungsdiktatur mündete.
Mit dem Machtmittel der medialen Meinungsbeinflussung, nicht zuletzt auch des medialen Schürens von Existenzängsten, werden längst sehr erfolreich die Interessen des Volkes nicht nur in Südeuropa, sondern in ganz Europa, ja weltweit hintergangen und die Interessen einer dünnen Oberschicht durchgesetzt. Barroso tut hier im Prinzip nichts anderes, außer vielleicht, dass er es -wie schon kürzlich der nun ehemalige dt. Bundespräsident Köhler - an der bisher üblichen Subtilität der Beeinflussung fehlen lässt: Er bedient sich propagandistischer Mittel um den Willen einer bestehenden Meinungsdsdiktatur sozusagen erstmal unblutig, einach durch schüren von Ängsten, durchzusetzen und die ansonsten zwangsläufig scheinende militante Durchsetzung dieses diktatorischen Willens -- vor allem im Interessse eben dieser diktatorischen Klientel selbst und nicht etwa wirklich in dem der Bevölkerung -- abzuwenden.
Mit seiner Einlassung vor Gewerkschaftern will er diese offenbar eindringlich davor warnen, den Unmut in der Bevölkerung aufzugreifen und ihm eine organisatorische Plattform zu bieten. Denn dann, so der Tenor des ganzen, müssen die verantwortlichen solcher Aktionen wissen, dass sich die amtierenden Staatsgewalten wohl zwangsläufig Mitteln bedienen müssen, die offen militant und für jeden erkennbar diktatorisch sind.
Er stellt dies offenbar unter der Hand als zwangsläufig hin und inkludiert mit seiner Darstellung, gerade vor Gewerkschaftern, dass es eben nur an Leuten wie diesen liegt, die es in der Hand haben, den unorganisierten Protest in der Bevölkerung zu organisieren oder eben nicht, ob es nun zu Diktaturen in Europa kommt. -- Und spricht damit, als führendes Mitglied der politischen Dienstkaste der wahren Machthaber, ganz offenbar und unmissverständlich eine Drohung für den Fall unbotmäßigen Verhaltens aus.
Barroso?s Diktaturbefürchtungen
A3G Aktion Gerechtigkeit für Alle, immer und überall17.06.2010_ptm Barroso?s Diktaturbefürchtungen -- und ihre Hinterfragung Der Kommissionspräsident der EU, Barroso, sieht angeblich die Gefahr des Entstehens von Diktaturen in Europa, vor allem in den südeuropäschien Ländern, die aufgrund der Finanz- und der auch aus ihr resultierendnen nationalen Wirtschaftskrisen, weiten Kreisen der unteren Hälfte ihrer Gesellschaften den angeblich überzogenen Wohlstand abgewöhnen müssen. Vor Gewerkschaftern, so soll auf der internetsite des Daily Mirror http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1286480/EU-chief-warns-demo... berichtet worden sein, habe er diese Befürchtung an die Tatsache geknüpft, dass die Bevölkerung dieser Länder gegen den IWF- und EU-verordneten Spar- und Wohlstandsreduzierungs-Kurs zunehmend aggressiv protestiert und dies dann zu entsprechenden, zunächst drastischen staatlichen Reaktionen und letztlich zu wirklich diktatorischen Staatsstrukturen in solchen Ländern führen könnte. Nun, was kann man daraus entnehmen, was soll uns da tatsächlich gesagt werden, wenn es denn so stimmt, wie es z.B. von Egon W. Kreutzer in seinem Blog ( http://www.egon-w-kreutzer.de/ ) unter dem 16.06.2010 kolportiert wird, was ich hier mal voraussetze? Leben wir denn nicht längst - und nicht nur in Südeuropa - in Diktaturen? Muss es dazu erst zu polizeilichen und militärischen Einsätzen gegen größere Teile, die Mehrheit oder gar die Bevölkerung insgesamt kommen? Ist nicht die Tatsache, dass schon längst weitestgehend gegen die Interessen und sogar gegen den mehrheitlich erklärten Willen des Volkes regiert und agiert wird, hinreichendes Kriterium für eine Diktatur? Stützt diktatorische Gewalt sich wirklich immer nur auf polizeiliche bzw. militante Aktionen oder ist es nicht vielmehr so, dass jene, die ihre Ansichten und Absichten diktatorisch gegen den Willen des Volkes durch- und umsetzen sich längst wesentlich subtilerer und auch wirksamerer Methoden bedienen? Haben sich schon frühere Diktaturen geflissentlich der Propaganda, der Meinungsmanipulation für ihre Zwecke bedient und offene Gewalt zunehmend nur als ultima ratio begriffen, so geschieht dies heute durch jene, die bei uns die wahre gesellschaftliche Macht in Händen halten sowie durch ihre Sachwalter, auch im Politikbetrieb, permanent, in äußerster Effizienz und mit kaum zu überbietender perfider Aggressivität.
Eine Aggressivität, die sich -- wie gesagt -- bisher zwar weitgehend nur auf die Meinungsbildung erstreckt, dort aber längst in eine ganz offenbare Meinungsdiktatur mündete.
Mit dem Machtmittel der medialen Meinungsbeinflussung, nicht zuletzt auch des medialen Schürens von Existenzängsten, werden längst sehr erfolreich die Interessen des Volkes nicht nur in Südeuropa, sondern in ganz Europa, ja weltweit hintergangen und die Interessen einer dünnen Oberschicht durchgesetzt. Barroso tut hier im Prinzip nichts anderes, außer vielleicht, dass er es -wie schon kürzlich der nun ehemalige dt. Bundespräsident Köhler - an der bisher üblichen Subtilität der Beeinflussung fehlen lässt: Er bedient sich propagandistischer Mittel um den Willen einer bestehenden Meinungsdsdiktatur sozusagen erstmal unblutig, einach durch schüren von Ängsten, durchzusetzen und die ansonsten zwangsläufig scheinende militante Durchsetzung dieses diktatorischen Willens -- vor allem im Interessse eben dieser diktatorischen Klientel selbst und nicht etwa wirklich in dem der Bevölkerung -- abzuwenden.
Mit seiner Einlassung vor Gewerkschaftern will er diese offenbar eindringlich davor warnen, den Unmut in der Bevölkerung aufzugreifen und ihm eine organisatorische Plattform zu bieten. Denn dann, so der Tenor des ganzen, müssen die verantwortlichen solcher Aktionen wissen, dass sich die amtierenden Staatsgewalten wohl zwangsläufig Mitteln bedienen müssen, die offen militant und für jeden erkennbar diktatorisch sind.
Er stellt dies offenbar unter der Hand als zwangsläufig hin und inkludiert mit seiner Darstellung, gerade vor Gewerkschaftern, dass es eben nur an Leuten wie diesen liegt, die es in der Hand haben, den unorganisierten Protest in der Bevölkerung zu organisieren oder eben nicht, ob es nun zu Diktaturen in Europa kommt. -- Und spricht damit, als führendes Mitglied der politischen Dienstkaste der wahren Machthaber, ganz offenbar und unmissverständlich eine Drohung für den Fall unbotmäßigen Verhaltens aus.
